Netzwerk Slowmotion - Mobilität genießen

menschenfreundlich - postfossil - klimaverträglich


Prima Klima für den Wissensstandort München?
Das Hochschulviertel in der Maxvorstadt

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 11:00 bis 14:00 Uhr
Technische Universität München, Foyer Nordbau, Theresienstraße 90, 80333 München

München zeichnet sich als Wissenszentrum mit Exzellenzprädikaten aus. Dies manifestiert sich besonders im Dreieck der Hochschulen und Universitäten, dem Hochschulviertel in der Maxvorstadt. Doch der wichtige Dialog zwischen Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Politik gerät immer mehr ins Stocken. Potentielle Orte der Begegnung werden durch Verkehrsschneisen durchzogen. Stadtfinden, Stadtsein wird blockiert. Die Veranstaltung bringt Akteure zusammen und zeichnet Szenarien für ein pulsierendes Quartier mit Entwicklungsmöglichkeiten.
Eine Begegnung in mehreren Gängen.

PROGRAMM
11:00 Uhr - ZusammenKOMMEN
11:15 Uhr – ErGEHung - Exkursion
11:45 Uhr – NachGANG - Reflexion
12:30 Uhr - ZwischenGANG
12:50 Uhr – WeiterGEHEN – Vorträge und Diskussion mit

  • Prof. Sophie Wolfrum, Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung, TUM
  • Prof. Dr.-Ing. Gebhard Wulfhorst, Fachgebiet für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung, TUM
  • Andreas Uhmann, Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

14:00 Uhr – AuseinanderGEHEN

Eintritt frei – Anmeldung erforderlich (50 Plätze) unter Andreas Schuster, 089/890668–319, andreas.schuster@greencity.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Münchner Klimaherbst 2014 finden Sie hier


Einfach. Gut. Gehen. Lassen
Mobilitätslösungen mit geringem Rohstoff- und Energieverbrauch
21. Oktober 2014 - 19:00 bis 21:00

planet ebikes Showroom, Tattenbachstraße 18 – U-Bahnhaltestelle Lehel

Wie bleiben wir gesund, aktiv und mobil? Wie kommen wir und unsere Waren an unsere Ziele und schonen dabei die Ressourcen unseres Planeten? Gemeinsam mit dem Mobilitätsdienstleister planetebikes.com gehen wir diesen Fragen nach.
Mit der Initiative „Gesund zur Arbeit“ unter dem Motto „Bewegung zahlt sich aus!“ begeistert planet ebikes zu einem Mehr an Mobilität im Alltag und motiviert zu einem gesundem Lebensstil. Wir zeigen Ihnen Ihren persönlichen Aktive-Mobilitäts-Index auf und setzen diesen in Zusammenhang zum Body-Mass-Index und der Ernährungspyramide.

Referenten:

  • Frank Noe (planet ebikes GmbH)
  • Julia Lausch (planet ebikes GmbH)
  • Dr. Martin Held (Evangelische Akademie Tutzing, Netzwerk Slowmotion)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Um eine Anmeldung unter andreas.schuster@greencity.de wird gebeten. Achtung, es gibt nur ein begrenztes
Platzangebot für 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Münchner Klimaherbst 2014 finden Sie hier


Das Netzwerk Slowmotion ist Teil des Buches "Postfossile Mobilität. Zukunftstauglich und vernetzt unterwegs"

Die Reihe „politische ökologie“ stellt in ihrer Rubrik „Impulse“ besonders interessante Projekte zum Schwerpunktthema der jeweiligen Ausgabe vor. In der aktuellen Ausgabe „Postfossile Mobilität - Zukunftstauglich und vernetzt unterwegs" ist darunter auch unser 'Netzwerk Slowmotion' vertreten. Der Band „Postfossile Mobilität“ zeigt, welche Weichen wir heute für einmenschengerechtes, umweltfreundliches Verkehrsgeschehen der Zukunft stellen müssen. Mit Beiträgen von Hermann Knoflacher, Werner Reh, Wert Canzler und Andreas Knie.

Mehr Informationen auf der Homepage des oekom Verlages und auf der facebook Seite politische oekologie.


Aktive Mobilität – Ein Menschenrecht

„Wir können und müssen neue Denkmodelle zum Radfahren präsentieren, um im akademischen wie im politischen Diskurs dabei zu sein.“ Diese Auffassung vertritt Manfred Neun, Präsident der European Cyclists’ Federation, Vorsitzender des wiss. Beirats von ”Scientists for Cycling” und Mitglied im Gesprächskreis „Die Transformateure – Akteure der Großen Transformation“. . Er weist auf die weltweit wachsende Fahrrad-Expertise zur Generierung nachhaltiger Entwicklung hin. Es gehe nicht mehr um die Frage, was denn politisch für das Radfahren getan werden könnte, sondern was der Radverkehr zur Lösung politischer Probleme in den Hauptthemenfeldern Mobilität im Rahmen von Stadt- und Verkehrsplanung, Ökologie und Klimawandel, Gesundheit, Ökonomie sowie Energie und Ressourcen beitragen könne.

Es gehe darum, die aktive Mobilität, also die Selbstbeweglichkeit, zu fördern und die passive Mobilität, angetrieben durch Fremdenergie, zu verringern. Das Verlangen der Menschen nach aktiver Mobilität sei hoch, so Manfred Neun, das Wachstumspotential ebenso. Und sie sei ein Menschenrecht. „Für Städte ist Aktive Mobilität lebenswichtig. Es macht sie sicherer, gesünder, lebens- und liebenswerter. Diese Lebensqualität zu fördern, heißt Städte für Menschen zu machen – und nicht für Autos“, so Neun. Insbesondere mehr Radverkehr liefere signifikante Lösungsbeiträge auf dem Weg in eine postfossile Gesellschaft und zeitige mehr globale Verteilungsgerechtigkeit. Dies belegten zahlreiche Arbeiten auf diesem Gebiet. Manfred Neun würdigte in seinem Beitrag auch die Evangelische Akademie Tutzing, die bereits 2008 ein internationales Kolloquium ausrichtete, das vieles in Gang setzte und zur Geburtsstunde des weltweiten Wissenschaftler-Netzwerks „Scientists-for-Cycling“ des Europäischen Radfahrerverbandes wurde.

Die vollständige Kolumne findet Ihr hier.

 


Tagung: Aktive Mobilität jenseits der Metropolen
27. und 28. Juni 2014 an der Stiftung Bauhaus Dessau


Aktive Mobilität aus eigener Körperkraft, wie passt das zu dünner besiedelten Regionen? Gar zu schrumpfender Bevölkerung? Die Stiftung Bauhaus Dessau, das Umweltbundesamt und die Akademie laden ein zu einer Tagung mit Mobilitätslabor. Zusammen mit Akteuren in der Region Anhalt Bitterfeld Wittenberg entwerfen wir beispielhaft strategische Orte und Räume für eine aktive Mobilitätskultur.


Weitere Informationen auf der Seite der Evangelischen Akaemie Tutzing und der Stiftung Bauhaus Dessau.


Wer ist am fußgängerfreundlichsten?
Das Netzwerk Slowmotion prüft die Wahlprogramme der Münchner Parteien.

London hat es kürzlich eingeführt, Hamburg schon vor acht Jahren – nur München hinkt bei einem zentralen Wegweisungssystem für FußgängerInnen hinterher. Welche Partei sich nach der Kommunalwahl für dessen Umsetzung und für andere Belange von FußgängerInnen einsetzt, das haben wir untersucht und dafür die Wahlprogramme von Grüne, ÖDP, Linke, SPD, CSU und FDP verglichen. Das Ergebnis könnt Ihr ab sofort hier lesen.

Hier geht es zu unseren zwölf Forderungen für einen begehenswerte Stadt.


Alle samma Fußgänger!

Netzwerk Slowmotion überreichtForderungen an die OB-KandidatInnen


Kurz vor der Kommunalwahl am 16. März fordert das Netzwerk Slowmotion die künftigen Münchner BürgermeisterInnen auf, sich für die Förderung des Fußverkehrs stark zu machen. Zu diesem Zweck überreichten Aktive des Netzwerks bei einer Veranstaltung im Verkehrszentrum des Deutschen Museums am 30. Januar Schuheinlegesohlen an die Münchner OB-KandidatInnen. Mit der Aktion will ihnen das Netzwerk einen starken Auftritt und einen festen Stand für den Wahlkampf wünschen. Gleichzeitig machen sie auf ihre zwölf Forderungen zur Förderung des Fußverkehrs in München aufmerksam.

Hier gibt es das Bild zur Aktion.


Programm und Magazin des Münchner Klimaherbstes 2013 sind online

Das Programm des siebten Münchner Klimaherbstes unter dem Motto „Mobilität – geht´s noch?!“ ist nun online. Man kann auch online durch das Magazin des Klimaherbstes blättern.

Das Netzwerk Slowmotion setzt seine Aktionen zu Sigi Sommer mit einen literarischen Spaziergang auf den Spuren des Sigi Sommers fort.  

Weitere Informationen und die Anmeldung zu diesem Spaziergang mit Lesungen finden sich hier.


Sigi Sommer Spaziergang – Energie für die Wlak21

Über 150 Fußgängerinnen und Fußgänger demonstrierten unter dem Motto „Wir sind das Fußvolk!“ am 11. September für mehr Rechte für den Fußverkehr.

Der Umzug fand im Rahmen der Walk21 statt und startete direkt an der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe. Von dort führte er die Teilnehmer auf gesperrten Straßen zum Marienplatz. Schilder in Fußform brachten die Forderungen der Demonstranten auf sympathische und gut sichtbare Weise zum Ausdruck. Stelzenläufer, Artisten und eine Blaskapelle begleiten den Spaziergang.

Auf dem Marienplatz wurde Sigi Sommer von Bürgermeister Hep Monatzeder zum Patron der Münchner Fußgängerinnen und Fußgänger gewählt. Zudem sprach Jim Walker, Initiator der Walk21 und Martin Held vom Netzwerk Slowmotion über die Bedeutung und Ziele des Fußverkehrs. Bayerische und Samba-Klänge, Artistik und eine Feuershow ließen das Fußvolk feiern.

Jim Walker gratulierte dem Netzwerk zum gelungenen Spaziergang und war überzeugt, dass das Netzwerk mit der Veranstaltung die Energie in die Konferenz gebracht hat.

Bilder zur Veranstaltungen gibt es hier zu sehen.


Walk 21 - Öffentliches Veranstaltungsprogramm vorgestellt

Wer zu Fuß geht, tut gleichermaßen Körper und Geist einen Gefallen. Auf dem Weg durch die Stadt fördert der Fußgänger seine Gesundheit und erlebt die Stadt und ihre Menschen viel intensiver als in anderen Verkehrsmitteln. Ob Experten oder Bürger – wir laden alle Münchnerinnen und Münchner herzlich zur Walk21 ein. Im Rahmen der Konferenz bieten wir eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen mit abwechslungsreichen Inhalten an.

Auf der Seite der Walk21 können Soedas Programm einsehen.


Enthüllungsaktion des Sigi Sommer Standbilds ein voller Erfolg!

In der Münchner Fußgängerzone erinnert Sigi Sommer, der berühmteste Spaziergänger der Stadt, täglich an die Bedeutung des Fußverkehrs. Anlässlich seines 99. Geburtstags verhüllte das Netzwerk Slowmotion von 19. bis 23. August die Bronzestatue des Münchner Journalisten und Autors. In diesem Zeitraum war das Standbild für Passanten lediglich bei entschleunigter Betrachtung erkennbar.

In einer feierlichen Aktion enthüllte das Netzwerk Slowmotion am 23. August zusammen mit Hep Monatzeder, dem dritten Bürgermeister der LH München, sowie Zeitzeugen und Wegbegleitern Sommers das Standbild am Roseneck. Alle FußgängerInnen der Landeshauptstadt waren eingeladen, zu Fuß gehen als umweltfreundlichste und stadtverträglichste Mobilitätsform wiederzuentdecken.

Hier ein schöner Artikel zur Aktion und Sigi Sommer, Bilder und ein Video.

Nun bereitet sich das Netzwerk auf den Sigi Sommer Spaziergang im Rahmen der Walk21 am 11. September 2013 vor. Hier erhalten Sie den Programmflyer sowie das Postkartenmotiv und das Plakat zum Download.

Hierfür suchen wir noch Helfer. Bitte meldet Euch bei Anreas Schuster.


Aktionen im Sigi Sommer Jahr
Zu Fuß gehen ist die umweltfreundlichste und stadtverträglichste Mobilitätsform. In der Münchner Fußgängerzone erinnert das Standbild von Sigi Sommer, dem berühmtesten Spaziergänger der Stadt, täglich an die Bedeutung des Fußverkehrs. Fast vier Jahrzehnte lang kommentierte Sommer in seinen Kolumnen den Münchner Alltag als Blasius der Spaziergänger. Anlässlich des 99. Geburtstags von Sigi Sommer veranstalten wir in diesem Sommer und Herbst gleich zwei spannende Veranstaltungen:

Enthüllungsaktion des Sigi Sommer Standbilds

Anlässlich des 99. Geburtstags von Sigi Sommer verhüllt das Netzwerk Slowmotion von 19. bis 23. August die Bronzestatue des Münchner Journalisten und Autor mit einem Paravent. In diesem Zeitraum ist das Standbild für Passanten lediglich bei entschleunigter Betrachtung erkennbar.In einer feierlichen Aktion wird das Sigi Sommer Denkmal am Roseneck am 23. August nach zweiwöchiger Verhüllung enthüllt. Die Aktion regt an, das zu Fuß gehen im Sinne Sigi Sommers wieder zu entdecken und weist auf die von 11. bis 13. September in München stattfindende Walk21 Konferenz für Fußverkehr und öffentlichen Raum hin.

Termin: Freitag, 23. August 2013, 11:30 – 12:00 Uhr
Ort: Sigi Sommer-Denkmal, Roseneck, 80331 München

Sigi Sommer Spaziergang – Wir sind das Fußvolk!

Unter dem Motto „Wir sind das Fußvolk!“ veranstaltet das Netzwerk Slowmotion am 11. September einen Demonstrationszug. Der Umzug startet an der Theresienhöhe und bewegt sich von dort zum Marienplatz. Eingeladen sind alle Fuß-geh-begeisterten MünchnerInnen sowie die TeilnehmerInnen der Walk21 Konferenz für Fußverkehr und Öffentlichen Raum. StelzenläuferInnen und eine Blaskapelle begleiten den Spaziergang. Im Sinne Sigi Sommers fordern die DemonstrationsteilnehmerInnen Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt München zu einer fußgängerfreundlicheren Verkehrsplanung auf. Ab 20:00 Uhr findet auf dem Marienplatz eine Abschlusskundgebung sowie die Ehrung Sigi Sommers zur Leitfigur der Münchner Fußgänger statt.

Der Sigi Sommer Spaziergang ist Teil des offiziellen Rahmenprogramms der internationalen Walk21 Konferenz für Fußverkehr und öffentlichen Raum, die in diesem Jahr vom 11. bis 13. September in München stattfindet und von der Green City Projekt GmbH organisiert wird.

Termin: Mittwoch, 11. September 2013, 18:00 – 22:00 Uhr
Ort: Alte Kongresshalle, Theresienstraße 15, 80339 München


GRÜNES WACHSTUM. MÄRCHEN ODER STRATEGIE?
Donnerstag, 04.07.2013
    
Wirtschaftswachstum wird heftig und kontrovers diskutiert. Die ökologischen Grenzen des Planeten sind zum Teil bereits überschritten, zu einem anderen Teil stark gefährdet. Zugleich sind die Folgen des harten Sparkurses in den Euro-Krisenländern mit der ökonomischen Abwärtsspirale heftig zu spüren. Was bleibt?

Diese Fragen gehen folgende Referenten nach:
- Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Autor Buch „Intelligent wachsen. Die grüne Revolution“ (2013)
- Dieter Janecek, Mitglied im Gesprächskreis Die Transformateure – Akteure der Großen Transformation und Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, München
- Silvia Liebrich, Mitglied im Gesprächskreis Die Transformateure – Akteure der Großen Transformation und Redakteurin, Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung, München

Weitere Informationen gibt es hier.


“Der geplünderte Planet” – Neuer Bericht an den Club of Rome in Berlin vorgestellt

Die moderne Zivilisation ist abhängig von Öl, seltenen Erden und Phosphat - doch diese Rohstoffe kann sie sich nach Einschätzung des Forscherverbunds 'Club of Rome' bald nicht mehr leisten. Die Forscher warnen vor einer Verknappung von Ressourcen und dem Zusammenbruch des Ökosystems. Schon lange bevor der Welt die Rohstoffe ausgingen, werde sie sich die Ausplünderung aber nicht mehr leisten können. Bald schon müsse man nämlich mehr Energie in die Förderung von Öl und Gas investieren als man herausbekomme. Das "Verglühen des fossilen Feuers" werde den Planeten verwandeln.

>>> zum Bericht


„E-Foren“ – Gespräche zur Zukunft der Elektromobilität

Donnerstag, 4. April 2013, 18:30 Uhr


Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die
Straße zu bringen. Etabliert sich Elektromobilität über CarSharing? Diskutieren
Sie die Gründe bei der Veranstaltung mit dem Thema „Tausche Auto gegen Fuhrpark – Besitzen oder Nutzen?“ mit einem Impulsreferat von Michael Ohr, Geschäftsführer ZebraMobil GmbH, München. Weitere Informationen hier.


Nahmobilität - Förderung von Fuß- und Radverkehr im Quartier
Ausblick auf die Walk 21

Tagung am 26.04.2013, Verkehrszentrum des Deutschen Musseums
12:30 bis 18:00 Uhr, Teilnahme kostenlos

Zukunftsfähige Mobilität in der Stadt ist postfossil. Einen gewichtigen Beitrag
hierzu leistet die aktive Mobilität zu Fuß und mit dem Rad. Beide Mobilitäts -
formen lösen nicht nur Probleme des Ressourcenverbrauchs und der Emis -
sionen, sondern beleben auch die Stadt und fördern die Gesundheit der so
Mobilen. Beide Mobilitätsformen werden auch als Nahmobilität bezeichnet,
die den Quartiersbezug hervorhebt. Mit der Einbeziehung der Wegedistanzen
und der Umfeldsensibilität des Fuß- und Radverkehrs geht Nahmobilität weit
über die reine Verkehrsplanung hinaus. Sie erfordert einen harmonischen
Dreiklang aus Stadtplanung, Verkehrsplanung und Gestaltung der Öffentlichen
Räume.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.


Walk21 München 2013: Frist zur Einreichung von Beiträgen verlängert bis 28. Februar 2013

Die Walk21 ist die wichtigste internationale Fachkonferenz zum Thema Fußverkehr und öffentlicher Raum. Sie findet vom 11.-13. September 2013 in München und damit erstmalig in Deutschland statt – DIE Gelegenheit für Experten aus Kommunen, Planungsbüros, Forschungseinrichtungen und Initiativen zu Austausch und Vernetzung mit dem nationalen und internationalen Fachpublikum.

Beiträge zur Walk21 können noch bis

Donnerstag, 28. Februar 2013

eingereicht werden über die Konferenz-Webseite.


"Peak Oil und der neue Ölrausch – Die Förderung unkonventioneller Öl- und Gasvorkommen und die Zukunft der Energieversorgung”

Vortrag von Jörg Schindler, Donnerstag, den 7. Februar 2013, Beginn: 19.00 Uhr, Schweisfurth-Stiftung, Südlches Schlossrondell 1, 80638 München

Werden die USA in zehn Jahren Länder wie Saudi-Arabien und Russland überholt haben und zum größten Öl- und Gasproduzenten
der Welt werden? Grund für diesen Reichtum an Energieressourcen sind die sogenannten „nichtkonventionellen“ Öl- und Gasvorkommen wie Teersande, Schieferöl oder Schiefergase, die mit hohem technischen Aufwand erschlossen werden können – die gestiegenen Energiepreise machen es möglich. Der viel beschworene „Peak Oil“, also das Erreichen des weltweiten Ölfördermaximum, scheint wieder in weite Ferne gerückt. Aber stimmt das?
Der Wirtschaftswissenschaftler Jörg Schindler wird in seinem Vortrag diesen Fragen nachgehen

Eine Anmeldung ist ausschließlich über Fax (089 / 7675 8956) oder über diese Mail-Adresse möglich: anmeldung@oekom-verein.de


Portal zu Verkehrswende online

Die klima-allianz hat ein neues Themenportal mit dem Titel „Verkehrswende“ online gestellt. Hier geht es direkt zum Portal.


Jahr der Mobilität

Ein guter Start ins neue Jahr: Die Bildungsoffensive der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat 2013 zum Jahr der Mobilität ausgerufen. Rund um das Thema sollen vielfältige Aktionen und Bildungsangebote stattfinden. Weitere Informationen gibt es hier.

Walk21 - Call for Contributions

Unter dem Motto "Walking Connects!" findet vom 11.-13. September die internationale Fußverkehrskonferenz "Walk21" statt. Bis zum 15. Februar können sich interessierte Organisation hier informieren und bewerben.

Münchner Klimaherbst 2013

Der Münchner Klimaherbst 2013 steht ebenfalls unter dem Motto Mobilität und wird voraussichtlich Mitte bis Ende Oktober stattfinden. Die Organisation hat die Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. übernommen. Der Ansprechpartner ist Andreas Schuster.


Die Öleuphorie - auch zukünftig ausreichend fossile Energieträger zu bezahlbaren Preisen?

Jedes Jahr im November veröffentlicht die Internationale Energieagentur ihren World Energy Outlook auf die kommenden 20 – 25 Jahre. Die öffentliche Presse interpretiert dann, dass die Energieversorgung für die kommenden 20 Jahre gesichert sei, um der Welt und insbesondere den wohlhabenden Staaten einen steigenden Wohlstand zu garantieren. Der Tenor: Alles wird so weitergehen wie bisher.

In seiner Analyse geht Jörg Schindler, ASPO Deutschland e.V. und Netzwerk Slwomotion "Die Zukunft der Ölversorgung im World Energy Outlook 2012 der Internationalen Energieagentur" ein.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite der ASPO Deutschland.


Grüne Industrie ist reine Phantasie

Ein Gespräch mit Dennis Meadows

Nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz: Diese Begriffe haben den Charakter von Gebetsmühlen angenommen. Dennis Meadows, der Erfinder der „Grenzen des Wachstums“, erklärt, dass man aus der Klemme, in der wir stecken, mit bloßen Formeln nicht herauskommt.

Hier geht es zum Direktlink.


EU für Fracking

"Die Förderung von Schiefergas-Vorkommen soll nach dem Willen des EU-Parlaments in Europa grundsätzlich möglich sein. Der Antrag der Grünen-Fraktion für ein völliges Fracking-Verbot fand im EU-Parlament damit keine Mehrheit" (SZ vom 22.11.2012). Dies ist auch als weiteres Signal für die Überschreitung des Ölfördermaximums, peak oil, zu werten, da die Risiken für die Umwelt enorm sind. Diese Risiken scheint man aber in Kaufn nehmen zu müssen, wenn man heute unerschlossene Gas- und Ölreserven exploitieren möchte.


Europäische Bürgerinitiative für 30km/h

Das Netzwerk Slowmotion unterstützt die kürzlich gestartete EU-Bürgerinitiative "30km/h - macht die Straßen lebenswert".
Das Ziel sind 1 Mio. Unterschriften innerhalb eines Jahres und in mind. 7 EU-Staaten.

Hier finden sich Hintergründe und Unterstützungsmöglichkeiten.

Hier können Sie online unterschreiben oder das Formular ausdrucken


Ressourcennutzung und Peak Oil

In dem ePaper der Deutschen Umweltstiftung schreibt der Autor Michael Müller über den Anfang vom Ende des Ressourcenverbrauchs und geht folgenden Themen und Fragestellung auf den Grund: Bevölkerungswachstum, Industrialisierung, Ressourcenkonflikte - Weltmacht Erdöl - Die Bedeutung der großen Ölländer und der OPEC - Was kommt nach Peak Oil?

Michael Müller ist langjähriger umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium,
Bundesvorsitzender der Naturfreunde, Präsidiumsmitglied des Deutschen Naturschutzrings, Dachverband der Umwelt- und Naturschutzverbände.

Hier geht es zum Direktlink.


Transition Towns: München im Wandel

Vortrag von Dr. Thomas Köhler, Dienstag, 27. November 2012, 18:30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), Green City e. V., Goethestraße 34, Erdgeschoss des Rückgebäudes, München, Unkostenbeitrag: 5 Euro, für Green City-Mitglieder 3 Euro

Die fossilen Energiequellen sind endlich – doch wie kann eine Zukunft ohne Erdöl und Co. aussehen? Diplom-Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Köhler vom Eduard Pestel-Institut, Bereich Cultural Change Management, in Hannover,  Vorstandsmitglied Transition Town Hannover e.V. wird sich unter anderem der Umsetzbarkeit einer Transition Town in München widmen und der Frage nachgehen, was jeder Einzelne tun kann, um diese Entwicklung voranzutreiben.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.


Bericht über den autoreduzierten Stadtteils Vauban in Freiburg

Anfang November unternahm der fairkehr-Vorstand eine Exkursion nach Freiburg, um Eindrücke und Erkenntnisse über den international für sein autoreduziertes Verkehrskonzept bekannten Stadtteil Vauban zu sammeln.

Hier die Eindrücke und ein umfassender Bericht.


Nukleare Ergehungen auf dem Jakobsweg 2012

Dr. Martin Held, u.a. Auto der Buches "Postfossile Mobilität" wandert auf dem Jakosbweg entlang des Kernkraftwerks »Centrale de St. Alban-St. Maurice« und sieht und Fühlt neben dem Genuss der landschaftlich beeindruckenden Ausblicke und der Vielfalt der Landschaft, auch das nukleare Erbe, das wir für die nächsten Jahrtausende den kommenden Generationen hinterlassen.
Hier zum Download (pdf, 1MB).


Wege zur menschengerechten Stadt - Stadt der Fußgänger und Fußgängerinnen?

Vortrag von René Bolz und Walter Vertat, Mittwoch 17. Oktober um 19:00 Uhr, Club 4, Stephansplatz 4, 1010 Wien, Kostenbeitrag: 8 Euro

Anhand von Beispielen aus diversen Bezirken wird der Wandel zurück zur menschengerechten Stadt aufgezeigt. Die Vortragenden informieren in ihrem Referat über die Entwicklung Wiens von der menschengerechten zur autogerechten Stadt. Neben Aussagen zu den Ursachen der Entwicklung erhalten die Zuhörenden Angaben zur Leistungsfähigkeit einzelner Verkehrsträger und zum Konzept zum ersten autofreien Bezirk in Wien. Im Rahmen der gemeinsamen Diskussion soll geklärt werden, warum der Wandel stockte und wie sich jede einzelne Person für eine Umgestaltung einsetzen kann.

Anmeldung erbeten!


Die verrückte Pyramide - Weltpremiere des Mobilitäts-Ernährungs-Spiels

Bewegungsmangel trotz hoch mobiler Gesellschaft? Mangelernährung im Schlaraffenland? Erleben wir ein Zuviel des Guten? Höchste Zeit für die Weltpremiere eines Mobilitäts-Ernährungs-Spiels!

Im Rahmen des Münchner Klimaherbstes 2012 lädt das Netzwerk Slowmotion zum Premierenabend der verrückten Pyramide. Das Bewegungsspiel bindet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein und zeigt spielerisch die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Mobilität auf. Die Besucher erkunden an dem Abend ihr eigenes Mobilitäts- und Essverhalten und tauschen sich anschließend darüber aus. Zum Ausklang lassen sich die Anwesenden das Erarbeitete gemeinsam schmecken. Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie man sich nachhaltig Ernähren und dabei gesund, mobil und fit halten kann.

Um Anmeldung bei Andreas Schuster wird gebeten: andreas.schuster@greencity.de oder 089 / 890 668 - 33.

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19:00 – 22:00 Uhr
Green City-Loft, Goethestraße 34, Rückgebäude/Erdgeschoss, München, zwischen Hauptbahnhof und Goetheplatz
Eintritt frei

Hier finden Sie das Veranstaltungsplakat.


Finissage Peak Oil – Afrika – Ölabhängigkeit war ein voller Erfolg

Finissage zur Ausstellung "Letzte Ölung Nigerdelta. Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien" war ein voller Erfolg. Rund 150 Besucherinnen und Besucher haben am Sonntag, 16. September 2012 im  Staatlichen Museum für Völkerkunde München die Angebote der Kuratorenführung durch die Ausstellung der Filmvorführung „Warmzeit“und des Podiumsgespräches angenommen. Hier finden Sie Materialien und Informationen zur Veranstaltung.


Fachtagung:  Wer schafft die Verkehrswende?

Die Energiewende kann ohne eine Verkehrswende unmöglich gelingen. Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn die Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben, in der Verkehrsmittelproduktion und bei Mobilitätsdienstleistern mitgenommen werden. Auf der Tagung  soll die Rolle der Beschäftigten und die für eine nachhaltige Verkehrswende nötigen Innovationsimpulse beleuchtet werden.

Hier finden Sie die weitere Informationen sowie das Anmeldeformular.


Mehr Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Lindwurmstraße

Green City e.V. und vier weitere Verbände fordern einen permanenten Radstreifen auf der Lindwurmstraße und den Zuschlag des Bisherigen Radstreifens zum bestehenden Fußweg. Denn insbesondere dort, wo sich viele Läden und Supermärkte befinden und Freischankflächen oder Warenständer den Gehweg verschmälern, kommen sich Radler und Fußgänger ständig in die Quere.

Die kompletten Forderungen der Verbände finden Sie hier. Besuchen Sie auch die Facebook-Seite des Radwegs und zeigen Sie, dass Sie für eine Änderung der Situation stimmen.


Sechste österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen

08. und 09.11.2012, Wiener Rathaus, Wappensaal
Vorträge, Workshops, Sessions, Diskussionen, Walk-Shop-Rundgänge, internationale und österreichische Good-Practiceunter dem Motto „Pulsierendes Leben im urbanen Raum braucht geeignete Qualitäten“.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Seminar "Handwerk der Langsamkeit"

30. November - 2. Dezember 2012 in Boldern/Schweiz
Wie schnell ist schnell genug? Kulturelle Muster der Hochgeschwindigkeitsgesellschaft fördern Sachzwänge zu hohen Geschwindigkeiten. Wie können wir Langsamkeit wieder schätzen lernen? Was ist der Wert von "langsam" sein, von sich Zeit nehmen?
Das ausführliche Programm finden Sie hier.


Streetlife-Festival von Green City e.V.

Samstag, 08.09. und Sonntag, 09.09.2012, Ludwig- und Leopoldstraße, München

Die Straße lebt! Die Strecke vom Odeonsplatz bis zur Georgenstraße wird auch dieses Jahr wieder zu einem Ort der Begegnung und zu einem lebendigen Lebensraum.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Zur Energiewende gehört die Verkehrswende –
München setzt auf postfossile Mobilität statt auf fossilen Verkehr

Stadtrats-Mitglieder Paul Bickelbacher und Sabine Nallinger (Bündnis 90/Die Grünen) fordern in Ihrem Antrag an den Stadtrat, dass die Landeshauptstadt München bei ihren Verkehrsprognosen und -projekten weit mehr als bisher die Folgen von Peak Oil berücksichtigt.

Den Antrag mit guten Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie hier.


1. Ratschlag des Netzwerks Solidarische Mobilität
12. - 14. 10. 2012 in Berlin

Durchstarten für einen Kurswechsel in der Verkehrspolitik, Druck machen auf die Politik, Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Konzepte erarbeiten… Das „Netzwerk Solidarische Mobilität“ , ein neues Bündnis zu den Aspekten sozialer und ökologischer Mobilität, lädt zum Ratschlag nach Berlin. Weitere Aktive und Bündnispartner für eine zukunftsfähige Verkehrsgestaltung werden gesucht.

Mehr Informationen und das Programm gibt es auf der Homepage des Netzwerks.


 

 

AKTUELLES >>

20.10.2015 | WALK 21 Wien

20.-23.10.2015 Die Fußverkehrskonferenz macht in Österreichs hauptstadt halt. Infos hier.


VERANSTALTUNGEN >>

21.10.2015 | Prima Klima für den Wissensstandort München?

11:00 bis 14:00 Uhr, Technische Universität München, Foyer Nordbau, Theresienstraße 90, 80333 München


01.04.2015 | Slowmotion Netzwerktreffen

Ideen und Aktionen 2015. 18:00 Uhr in den Räumen des Green City e.V., Lindwurmstraße 88, 2. Aufgang, 5. Stock


21.10.2014 | Einfach. Gut. Gehen. Lassen - Mobilitätslösungen mit geringem Rohstoff- und Energieverbrau

Im planet ebikes Showroom, Tattenbachstraße 18, 80538 München – U-Bahnhaltestelle Lehel


06.05.2014 | Slowmotion Netzwerktreffen

Dienstag, 06.05.2014, 18:30 Uhr in den Räumen des Green City e.V., Goethestraße 34 RGB, 4. Stock


11.09.2013 | Sigi Sommer Spaziergang – Wir sind das Fußvolk!

 18:00 – 22:00 Uhr, Treffpunkt: Alte Kongresshalle, Theresienstraße 15, 80339 München


23.08.2013 | Enthüllungsaktion des Sigi Sommer Standbilds

11:30 – 12:00 Uhr am Sigi Sommer-Denkmal, Roseneck, 80331 München


18.10.2012 | Die verrückte Pyramide

Das Mobilitäts-Ernährungs-Spiels


16.09.2012 | Nigerdelta, Peak Oil, Befreiung von Ölabhängigkeit

12.01.2012 | Geh-Meditation

12.10.2011 | aktiv mobil - wir befreien uns vom Öl